Schachfreunde Mengen e.V.
Schachfreunde Mengen e.V.

Allgemeine Schach-Regeln

 

Schach ist ein Spiel für zwei Spieler, mit weißen und schwarzen



 

Ziel des Spiels

 

Gegenstand des Spiels ist es den gegnerischen König zu schlagen.Zwar wird der König nie geschlagen, aber kann der König nicht auf ein Feldziehen, was nicht von einer gegnerischen Figur bedroht wird, so spricht man von"Schachmatt" und das Spiel ist zu Ende.

 

Spielbeginn





 

Das Spiel beginnt auf einem Schachbrett mit 64 Quadrate aufgeteiltin einem 8 x 8 Gitternetz. Der Spieler mit den weißen(helleren) Figurenbeginnt. Jeder Spieler hat einen Zug. Es wird abwechselnd gezogen. Ist der Zugeinmal ausgeführt, kann er nicht zurückgenommen werden.

 

Spielen

 

Ein Zug besteht aus dem Platzieren der Figur auf einem anderenQuadrat, gemäß den Regeln zum Bewegen von Schachfiguren. Die gegnerische Figurkann geschlagen werden, indem die eigene Figur auf das Feld der gegnerischenFigur gesetzt wird. Die gegnerische Figur wird vom Brett genommen und scheidet
für den Rest des Spieles aus.

 

Schach

 

Wird ein König von einer Figur bedroht und kann er auf ein noch nicht bedrohtes Feld ziehen. Diese Bedrohung nennt man "Schach" (im Schach stehen). Ein König darf nicht ins Schach gezogen werden.

Steht der König im Schach, muss er sofort herausgezogen werden. Es gibt drei Möglichkeiten den König aus dem Schach zu ziehen:

 

(1) Die Figur, die den König bedroht, wird geschlagen.

(2) Die Angriffslinie der gegnerischen Figur wird blockiert (es wird eine Figur zwischen den Angreifer und den König gestellt (ein Springer kann nicht geblockt werden!).

(3) Der König wird aus dem Schach gezogen.

 

Schachmatt



 

Das Ziel ist es, den gegnerischen König Schachmatt zu setzen. Kann der König nicht aus dem Schach ziehen, dann ist er Schachmatt und das Spiel ist sofort beendet.

 

Patt

 

Das Spiel endet unentschieden (patt), wenn der Spieler, der seinen Zug machen muss, keinen Zug machen kann und der König nicht im Schach steht. Man spricht dann von einem Patt. Die Partie ist dann sofort
beendet.

 

Zeit-Kontrolle (Schachuhr)

 

Für die Zeit-Kontrolle wird eine Schachuhr benutzt (um die Länge des Spiels festzulegen. Diese Uhr hält die Zeit fest, die jeder Spieler für seinen Zug benötigt. Die Regeln sind einfach: Ist die Zeit abgelaufen, ist das Spiel verloren. Die Zeit für jeden Zug muss also gut eingeteilt werden.

 

 

Spezielle Schach-Bewegungen

 

Rochade

 

Wenn die notwendigen Bedingungen erfüllt sind, kann der König und ein Turm gleichzeitig gezogen werden.

 

Die Bedingungen sind:

▪ Der König, der die Rochade ausführt, darf nicht bewegt worden sein.

▪ Der Turm, der die Rochade ausführen soll, darf noch nicht gezogen worden sein.

▪ Der König darf nicht im Schach stehen.

▪ Die Felder, an denen der König vorbei gezogen wird, dürfen nicht im Schach sein.

▪ Der König darf nach der Rochade nicht im Schach stehen.

▪ Die Felder zwischen dem König und dem Turm dürfen nicht besetzt sein.

 

Ausführung der Rochade:

Der König bewegt sich zwei Felder in Richtung des Turms, und der Turm bewegt sich über den König auf dem Feld nebenan; also, weißer König von e1 und Turm von a1 nach König c1, Turm d1 (große Rochade), weißer König e1 und Turm auf h1 nach König g1, Turm f1 (kurze Rochade). Das gleiche gilt für Schwarz.

 

En Passant

 

Hat der Gegenspieler seinen Bauer von der Grundlinie aus 2 Felder weit gezogen und der Bauer steht nun neben eines Ihrer Bauern, so darf dieser Bauer geschlagen werden, als wäre es ein ganz normaler Schachzug. Dieser Zug ist eine erweiterte Variante und muss sofort ausgeführt werden, dies nennt man
"En passant" schlagen.

 

Bauerntausch

 

Erreicht ein Bauer die letzte Reihe, so muss er sofort und im gleichen Zug eingetauscht werden. Entweder für eine Dame, einen Turm, einen Läufer oder einen Springer in der gleichen Farbe des Bauern, des Spielers Wahl und ohne in Betracht zu ziehen, welche Figuren sich noch auf dem Schachbrett befinden. Der Effekt der eingetauschten Figur ist sofort und dauerhaft.

 

 

Ende des Spiels 

 

Gewonnen

 

Derjenige Spieler hat gewonnen, welcher den gegnerischen König Schachmatt setzen kann.

 

Unentschieden

 

Wenn der Gegenspieler, der am Zug ist, keinen Zug mehr machen kann und sein König nicht im Schach steht. Dies ist dann eine Patt-Situation. Das Spiel ist dann sofort beendet. Das Spiel endet unentschieden, wenn sich beide Spieler darauf einigen.

 

Das Spiel endet unentschieden, wenn folgende Situationen bestehen:

▪ König steht gegen König.

▪ König steht gegen König mit einem Läufer oder Springer.

▪ König und Läufer stehen gegen König und Läufer, mit beiden Läufern auf der gleichen Diagonalen Farbebene.

 

Verloren

 

Das Spiel hat derjenige verloren, welcher nicht in der vorgeschriebenen Zeit die festgesetzte Anzahl von Zügen schafft, außer der Gegenspieler hat nur noch den König, in diesem Fall endet das Spiel unentschieden.

 

Das Schachspiel

Schach (vom persischen "Schah = König und daher auch das königliche Spiel genannt) wird auf einem Spielbrett mit 64 Feldern gespielt, bei dem zwei Spieler abwechselnd jeweils 16 meist helle und dunkle Spielfiguren bewegen.

 

Ziel des Spieles ist es, die als König bezeichnete Spielfigur des gegnerischen Spielers so anzugreifen, dass diesem keine Abwehr durch das Schlagen (Entfernen) der angreifenden Figur, durch das Schützen des Königs mit Hilfe einer eigenen Figur oder durch das Ausweichen des Königs auf ein nicht angegriffenes Feld mehr möglich ist.

Eine solche Stellung wird Schachmatt genannt.

 

Um die Erfindung des Spieles rankt sich die sogenannte „Weizenkornlegende“.

Der Erfinder Sissa Ibn Damir soll von seinem Herrscher gefordert haben, ihm als Lohn die 64 Felder des Spielbrettes auf folgende Weise mit Weizenkörnern zu füllen:

Auf das erste Feld ein Weizenkorn und bei jedem weiteren Feld doppelt so viele wie auf dem Feld davor, also auf das zweite zwei Körner, auf das dritte vier Körner, auf das vierte acht usw. Der Herrscher wunderte sich über die Bescheidenheit der Bitte.

 

Insgesamt wären dies aber über 18 Trillionen Weizenkörner gewesen, und sämtliche Welternten seit Beginn des Weizenanbaus zusammen hätten dazu nicht ausgereicht!

 

Schach ist eines der komplexesten Brettspiele.

Die Zahl der theoretisch möglichen Stellungen wird auf 2,28 x 10 hoch 46 geschätzt. Bereits nach zwei Zügen können 72.084 verschiedene Stellungen entstehen! Die Zahl der möglichen Spielverläufe ist noch einmal um ein Vielfaches größer!

Spiellokal

Hotel Baier

Hauptstraße 10

88512 Mengen

07572/76210

Spielabend

Jeden Freitag ab 20.00 Uhr

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